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Ausstellung im Foyer der Brotfabrik

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Vernissage am Freitag, den 20. Mai

18.00 Uhr im Foyer der Brotfabrik

Vor einem Bild stehend wird man herausgefordert: Zumeist stellt man sich die Frage, was man dort betrachtet. Der menschliche Geist ist auf Erkennen ausgerichtet. Doch was sehen wir? Eine Abbildung, eine Darstellung, Farbe auf Leinwand? Oder ist da mehr? Mehr als die reine Oberfläche? Der Inhalt geht über das Sichtbare hinaus.

Besonders interessant wird es dann, wenn Künstler durch die Farbmaterie eine Tür in eine andere Welt aufstoßen. Die Ausstellung Sur:Face der beiden Künstler Tobias Stutz und Kolja Senteur bietet mehr als Oberfläche. Sie ist die Bühne zweier Bildwelten. Sur:Face beschreibt den Versuch einer Zusammenfassung, ein Gegenüberstellen der Kunst wie es nur in Ausstellungen möglich ist: 

Die neue Werkreihe an der Kolja Senteur seit zwei Jahren arbeitet, wurde von der einsetzenden Pandemie und der Frage nach der Wirklichkeitsbetrachtung befeuert. Durch den Lockdown in eine unerwartete Atelierzeit versetzt, entwickelte Senteur seine Serie um die „Shattered Dreams“ und erweitert die Motive um Vergänglichkeit, verzerrte Erinnerung und Dopplung der Wirklichkeit. Im Foyer der Brotfabrik treten die „Shattered Dreams“ in Dialog mit der klaren und puristischen Formensprache von Tobias Stutz‘ Gemälden moderner Architektur: „Grundsätzlich sprechen mich in der Malerei ‚grafische‘ und ‚malerische‘ Qualitäten in Form von hart begrenzenden Linien und weichen Flächen an. Sowie die Behandlung des Licht- und Schattenspiels. Nirgends sonst treten diese Aspekte für mich so deutlich auf, wie in der Architektur. Meist sind es Hommagen mit Augenzwinkern und eine gewisse Gratwanderung zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit„, so Stutz über die eigene Arbeit.

Beide Künstler malen gegenständlich. Senteur widmet sich eher „organischen“, Stutz eher „kristallinen“ Phänomenen. Sur:Face präsentiert die neuesten Arbeiten der beiden Künstler und markiert den Doppelpunkt dieser Begegnung nun im Foyer der Brotfabrik. 

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Kolja Senteur    wurde 1975 geboren. Nach der Mittleren Reife besuchte er die Fachschule für Gebrauchsgrafik in Rheinbach. Im Anschluss studierte er den Studiengang Design an der Werkschule in Köln.

Kolja Senteur leitete 10 Jahre die Künstlergruppe Collage und war langjähriges Mitglied im Vorstand des Künstlerbundes Are-Gilde. Er war darüber hinaus in verschiedenen Jurys tätig. Veröffentlichungen im Weissblech-Verlag und den legendären U-Comix, sowie Illustrationen für Fernsehen und Belletristik folgten.

www.koljasenteur.com

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Tobias Stutz    wurde 1983 in Filderstadt geboren, lebte er einen Teil seiner Kindheit in Schottland (Stirling). Schulzeit und Jugend verbrachte er in Süddeutschland.

Nach einem Orientierungsjahr in Nord-Irland (Belfast) absolvierte er anschließend diverse Praktika, unter anderem im Bereich Kulissenbau in der Bühnenbildnerei des Marktgrafentheaters in Erlangen. Daran anknüpfend studierte er von 2005 bis 2011 Freie Malerei bei Prof. Ralph Fleck an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg mit einem Gastsemester an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest (Ungarn).

2013 schloss er mit seinem Master of Arts an der Alanushochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter/Bonn ab.

Seither lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler im Rheinland mit Atelier in Bonn.

www.tobiasstutz.de

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Ihr/Sie seid/sind herzlich eingeladen!

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Galerie Foyer // Brotfabrik

Kreuzstraße 16, 53225 Bonn